Wie groß ist dein digitaler Fußabdruck?

Quelle: Min An/Pexels

Wie groß ist dein digitaler Fußabdruck?

Warum ist Datenschutz so wichtig und was passiert überhaupt mit meinen Daten, wenn diese ins Internet gelangen?

Schon ab dem Zeitpunkt der Geburt hinterlassen wir Daten, wie beispielsweise unseren Namen und unseren Geburtstag. Im Laufe des Lebens wird unser digitaler Fußabdruck immer größer. Deswegen ist es wichtig zu entscheiden, welche Daten wir über uns preisgeben. Wir können nie wissen, was mit unseren Daten passiert und ob unser Persönlichkeitsschutz gewährleistet wird. Jedoch kann jede:r einzelne darüber entscheiden, was er oder sie im Internet preisgibt oder verwendet.

Unter informationeller Selbstbestimmung versteht man, dass jede:r selbst darüber entscheiden kann, welche persönlichen Daten von ihm oder ihr ins Internet gelangen und was mit diesen Daten passiert.

Warum ist es aber wichtig, dass jede:r die Kontrolle über seine oder ihre Daten hat? Datenschutz ist zunächst einmal Bürgerschutz. Der Staat darf nur dann in das Recht der Bürger:innen auf informationelle Selbstbestimmung eingreifen, wenn dies in einem Gesetz geregelt ist. Dadurch soll verhindert werden, dass ein allmächtiger Spitzel- und Überwachungsstaat entsteht. Zudem schränkt das Recht auf informationelle Selbstbestimmung die Bürger:innen nicht in ihren Grundrechten ein.

Grundrechte stehen am Anfang des Grundgesetzes und gelten für jede:n Bürger:in mit deutscher Staatsbürgerschaft. Diese beinhalten unter anderem: das Persönlichkeitsrecht, das Freiheitsrecht, die Meinungsfreiheit, die Religionsfreiheit und das Recht auf Bildung.

Meine Daten gehören mir

Die Idee dahinter: Wenn wir nicht einschätzen können, ob und zu welchem Zweck Daten über uns gesammelt werden, besteht die Gefahr, dass wir nur eingeschränkt bereit sind, von unserem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch zu machen. Wenn wir nicht mehr kontrollieren können, wer wann was über uns weiß, dann können wir unsere Meinung nicht mehr frei äußern. Wir haben Angst, der Staat könnte das gesamte Wissen gegen uns verwenden. Nur, wenn die Privatsphäre gesichert ist, dann können Bürger:innen ihre Persönlichkeit frei entfalten und ihre Grundrechte wahrnehmen.

Wie sieht moderner Datenschutz aus?

Wie aber soll das Recht auf informationelle Selbstbestimmung am besten aussehen? Je mehr das Internet an Bedeutung gewinnt, desto mehr droht uns die Kontrolle über unsere eigenen Daten verloren zu gehen. Niemand hat heute mehr einen Überblick darüber, wer über ihn welche Daten gespeichert hat. Ob beim Einkaufen über das Internet, beim Telefonieren mit dem Handy oder wenn wir eine Fahrkarte für die Bahn kaufen – überall hinterlassen wir eine Datenspur und was die betreffenden Unternehmen mit diesen Daten tun, bleibt weitgehend im Dunkeln.

Daher fordern Datenschützer:innen aber auch die deutsche Bundesregierung, dass wir mehr Kontrolle über unsere digitalen Daten haben. Die sogenannte Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die 2016 in Kraft getreten ist, war hier ein wichtiger Schritt. Während die Verordnung einerseits mehr Kontrolle über die eigenen Daten gewährleistet (seitdem gibt es zum Beispiel die Cookie-Banner), bemängeln Kritiker:innen, dass sie die Digitalisierung bremse und eine international einheitliche Regelung hermüsse. Ein weiteres Problem: Laut einer Studie von Bitkom (Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche) haben bislang (2022) nur 22 Prozent der Unternehmen die Regelungen vollständig umgesetzt.

Aber wer hat eigentlich ein Interesse an unseren Daten? Das sind nicht nur Unternehmen, sondern auch der Staat.

Was macht der Staat mit unseren Daten?

Vor allem nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 hat das Interesse des Staates an den Daten seiner Bürger:innen erheblich zugenommen. Die Bedrohung durch terroristische Angriffe – so die Argumentation der Sicherheitsexpert:innen – mache es nötig, dass staatliche Stellen einen umfassenderen Zugriff auf die Daten der Bürger:innen erhalten müssen, um deren Sicherheit zu gewährleisten (Stichwort: Vorratsdatenspeicherung, Speicherung von Verbindungsdaten von Handys, biometrische Daten auf Pässen etc.).

Auch hier ist der Grat zwischen gerechtfertigtem Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung des Einzelnen und ungerechtfertigter Datensammelwut fließend. Vieles, was noch vor wenigen Jahren wütende Proteste hervorgerufen hat (z.B. die Datenerhebung bei der Volkszählung 2011) wird heute als notwendig akzeptiert. Der Staat sieht sich seinerseits in die Pflicht genommen, dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger:innen zu entsprechen, indem er versucht, das Netz zu regulieren und zu kontrollieren.

Viele Menschen sind aber auch der Meinung, dass sich die Vorteile des Internets für unsere Gesellschaft nur dann realisieren lassen, wenn es ein völlig freies und unreguliertes Netz gibt. Viele Befürworter:innen dieser These sehen in jedem staatlichen Eingriff in das Internet einen Akt der Zensur, der Kontrolle, des Beschneidens von Informationen.

Was macht die Wirtschaft mit unseren Daten?

Interesse an den Daten der Bürger:innen hat außerdem aber natürlich vor allem die die Wirtschaft. Heute verfügen Unternehmen über weit mehr personenbezogene Daten als staatliche Stellen. Diese Daten sind von einer erheblichen wirtschaftlichen Bedeutung für die Unternehmen. Die Daten, die die Unternehmen erhoben haben, sind zudem oft besonders sensibel. Banken und Versicherungen wissen oft mehr über ihre:n Kund:in als der Staat. Die Abgrenzung zwischen staatlicher und privatwirtschaftlicher Datenverarbeitung verschwimmt zudem immer stärker. Der Staat bedient sich häufig der Daten, die von privaten Unternehmen erhoben werden, um seine Aufgaben zu erfüllen. So werden beispielsweise Bank- oder Telefondaten zur Verbrechensbekämpfung genutzt.

Tipps, wie du deine Daten schützt:

  • starke und unterschiedliche Passwörter verwenden
  • keine zu persönlichen Daten freigeben
  • regelmäßig auf allen Geräten Cookies löschen
  • bei App-Downloads auf offizielle Stores beschränken und nicht irgendwo im Internet runterladen

Fake-News entlarven

Fake-News entlarven


Wo Menschen sind, passieren Fehler. Das trifft auch auf Medien zu. Doch wie lassen sich zweifelhafte Nachrichten erkennen, die womöglich mit Absicht so in Umlauf gebracht wurden? Hier kommen fünf Tipps:

Woher haben Journalist:innen ihre Informationen? Meist ist etwas faul mit dem Text, wenn gar keine Quelle genannt wird. Falls es sich um ein strittiges Thema handelt, sollten am besten mehrere Personen mit unterschiedlichen Ansichten zu Wort kommen. Sonst ist die Meldung nicht automatisch unglaubwürdig, aber einseitig!

Manche Quellen sind glaubwürdiger als andere. So sind in Deutschland zum Beispiel Behörden verpflichtet, gegenüber der Presse wahrheitsgemäß Auskunft zu geben. Das heißt, sie dürfen nicht lügen. Personen dagegen schon – dazu zählen auch Politiker:innen!

Nachrichten und Berichte sollen neutral sein. Deshalb darf man skeptisch werden, wenn Autor:innen ihre Zustimmung oder Abneigung äußern. Es sei denn, es handelt sich um einen Kommentar: Hier dürfen Journalist:innen ihre Sicht der Dinge erklären.

Journalist:innen dürfen nicht einfach für ein Produkt schwärmen. Gute Journalist:innen nennen Vor- und Nachteile oder sie vergleichen ähnliche Angebote. Deshalb bei Produktthemen immer erstmal schauen, ob vielleicht eine Anzeige dahinter steckt. In Deutschland müssen solche Beiträge mit dem Wort „Anzeige“ oder „Werbung“ gekennzeichnet sein. Allerdings halten sich nicht alle Medien daran.

Unter einem Beitrag sollte immer deutlich zu erkennen sein, wer den Beitrag verfasst hat. Manchmal schreiben Journalist:innen auch nur ihre Kürzel, also zum Beispiel xyz. Manche Beiträge stammen auch von Nachrichten-Agenturen wie beispielsweise der Deutsche Presseagentur (Kürzel: dpa). Wenn es jedoch gar keinen Hinweis gibt, könnte das heißen, dass die Redaktion nicht selbst recherchiert, sondern beispielsweise nur eine Pressemitteilung abgedruckt hat.

Vorlage Beiträge

Quelle: pexels-pixabay

Vanja, 21

Das ist die Überschrift

In dieser Vorlage erklären wir den Aufbau der Artikelseite und die verschiedenen Bearbeitungsmöglichkeiten.

Quelle: Vertrau mir

Absatz: Das Bild des Bloggers ist individuell austauschbar. Nachdem es in den Medien hochgeladen wurde kann es schon ausgewählt werden. Die Ausrichtung ist bereits auf „zentriert“ gestellt.
Darunter befindet sich ein normaler Absatz in „fett/ bold“, in dem Name und Alter ausgetauscht werden können.
Bei der Überschrift können entweder beide Zeilen genutzt werden oder nur eine – in dem Fall die zweite H2 einfach herauslöschen. Die Hintergrund- sowie Schriftfarbe sind individuell anpassbar.
In der Zitatbox kann entweder eine Einleitung stehen oder ein richtiges Zitat. Bei der ersten Option kann das Feld der Quelle einfach freigelassen werden. Formatierung „Italic“ ist bereits voreingestellt, aber auch hier ist Gestaltungsfreiheit.

Hier liegt Text als Zwischenüberschrift oder Zitat

Absatz: Die „Überschrift 4“ ist ein Zwischenstatement, welches eingefügt werden kann. Wie diese aussieht, bezüglich Farbe, ist ganz euch überlassen.
Unter diesem Absatz befindet sich ebenfalls nochmal eine „Überschrift 4“ für ein Zwischenstatement. Auch hier ist Gestaltungsfreiheit gegeben.

Absatz

Absatz: normaler Textabsatz

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Absatz (mit Rahmen): hier besteht die Möglichkeit eine Textpassage hervorzuheben, da diese einen Rahmen besitzt.

Absatz: Normaler Textabsatz

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Quelle: Pexels/Stanley Morales
Person blättert im Wörterbuch
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